Blauer Lein: Ein Dank für Stifterinnen und Stifter, Spenderinnen und Spender sowie Förderer

Blühender Blauer Lein
Beim Jahresempfang 2023 erhalten unsere Stifter, Spender und Förderer ein kleines Töpfchen mit Saatgut. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

Sie halten als Gast unseres Jahresempfangs ein Anzuchttöpfchen in den Händen. In diesen Töpfchen befindet sich handgeschöpfte, mit Leinsaat vermengte Pappe. Das Saatgut ist überwiegend Blauer Lein, einige wenige Töpfe enthalten Bunten Lein. Sie können diese Samenkugel im Balkon oder im Garten in die Erde bringen, es sollte im Laufe des Frühjahrs ein kleines Büschel Lein wachsen.

Wir hatten einen kleinen Traum, aber die Umsetzung scheint am Ende doch zu aufwendig: Nach dem Anbau hätten alle die Pflanzen ernten und die getrockeneten Halme wieder bei der Stiftung abliefern können. Die Flachs-Halme hätten wir zu Lein verabeitet, die Fasern versponnen und wie in der Geschichte mit dem kleinen Maulwurf eine Hose gestrickt. Im unten verlinkten Video sieht man, mit wieviel Aufwand die Verarbeitung von Lein zu Flachs verbunden ist. Kurzum: Erfreuen Sie sich an den Blüten und am Erkenntnisgewinn. Das Kinderbuch "Wie der kleine Maulwurf zu seinen Hosen kam" finden Sie im Buchhandel oder in der Bibliothek. 

Für die Mitwirkung an Idee und Produktion danken wir Daniela Trujillo, Regina Hinz, Nora Marinow, Monika Stengel und Angelika Kell
Vielen Dank an Sandra Lehmann vom Restlos e.v. für die Spende der Eierkartons.

 

Wie Lein zu Faser wird

Wie  früher Flachs zu Lein verarbeitet wurde, sehen Sie HIER in einem SW-Film. Auch Wikipedia weiß sehr viel dazu.